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Dynamo-Kapitän Hartmann: «Bock, dass es wieder losgeht»

27.01.2017 von

Es geht wieder los! In Besetzbesetzung und voller Vorfreude reist Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden zum Rückrundenstart am Sonntag zum 1. FC Nürnberg (13.30 Uhr/Sky). «Ich freue mich sehr, habe total Bock drauf. Ich brauche keine Winterpause», erklärte Marco Hartmann am Freitag.

Dynamos Kapitän erwartet wie bereits im Hinspiel einen sehr routiniert aufspielenden Gegner, der wenig Fehler macht. 1:1 hieß es da. Das war gegen die Franken bereits das vierte Remis in neun Partien, gewonnen haben die Sachsen noch nie. Auch Trainer Uwe Neuhaus warnte vor den mit 25 Zählern nur zwei Punkte hinter Dresden platzierten Franken. «Sie sind gut vorbereitet und wollen mit einem Sieg an uns vorbeiziehen. Das wollen wir verhindern», sagte der 57-Jährige.

Neuhaus kann gegen den Club personell aus dem Vollen schöpfen. Die Franken dagegen müssen den Abgang von Torjäger Guido Burgstaller (14 Tore in 16 Partien) verkraften. Dynamos Coach sieht darin keinen Vorteil, schließlich könne man das mit mannschaftlicher Geschlossenheit wettmachen. Vor allem Geduld werde seinem Team am Sonntag abverlangt. «Wir dürfen nicht blind nach vorn rennen. Wenn sie kontern, sind sie außergewöhnlich gut», warnte er.

Unterstützt werden die Sachsen wieder von einmal von einer großen Zahl an Fans, rund 10 000 Schlachtenbummler haben sich angekündigt. «Das ist einmalig und eine Verpflichtung», sagte Neuhaus. Umso emotionaler wird auch die Ansprache vor dem Anpfiff ausfallen. «Das ist üblich, dass vorher einer das Wort ergreift. Ich gehe davon, dass ich das bin. Vielleicht ist es aber auch Stefan Kutschke, der hat ja eine besondere Beziehung», erklärte Hartmann.

Kutschke steht derzeit noch beim Club unter Vertrag, ist an Dynamo ausgeliehen. Vor seinem Wechsel wurde der 1,96 Meter große Angreifer vom damaligen Coach René Weiler aus dem Kader gestrichen, durfte nicht mehr mit der ersten Mannschaft trainieren. «Ich will die Leute dort ein bisschen zum Nachdenken bringen. Da ich mir absolut nichts zu Schulden kommen lassen hatte. Ich bin weder besoffen mit dem Auto gefahren, noch habe mich in der Disco geprügelt», sagte der gebürtige Dresdner unter der Woche der «Bild».

Neuhaus machte kein Geheimnis daraus, dass der 28-Jährige aufgrund seiner Leistungen im Training und den vier Testspielen von Beginn an auflaufen wird. Offen dagegen ließ er, ob als alleinige Spitze oder zusammen mit Sturmkollege Pascal Testroet.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Friso Gentsch

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