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Drittliga-Teams transferieren auf Vor-Corona-Niveau

Die Fußball-Drittligisten waren im Sommer geschäftig wie letztmals vor der Corona-Krise. Bis zum Ende der Wechselperiode am Donnerstag tätigten die 20 Vereine der dritthöchsten deutschen Spielklasse 517 Transfers. Der sogenannte «Deadline Day» selbst verlief dabei relativ ruhig, drei Spieler kamen, fünf gingen noch.

Viel Bewegung im Sommer herrschte wie gewohnt bei den Zweitliga-Absteigern: Dynamo Dresden, Erzgebirge Aue und der FC Ingolstadt mussten jeweils mehr als 20 Abgänge kompensieren. Darunter waren mit Merlin Röhl (von Ingolstadt zum SC Freiburg) sowie Ransford-Yeboah Königsdörffer und Christoph Daferner (von Dresden zum Hamburger SV und 1. FC Nürnberg) die einzigen Millionen-Transfers des Drittliga-Sommers.

Alle drei Absteiger starteten nach dem Umbruch mäßig in die Saison, Aue liegt gar mit nur drei Punkten nach sechs Spielen auf dem vorletzten Platz. Auch der SC Verl, bei dem im Sommer ähnlich viele Spieler kamen und gingen wie bei den Absteigern, rangiert bislang im Tabellenkeller. Wie wichtig eine eingespielte Mannschaft zum Saisonstart ist, zeigt derweil Aufsteiger SV Elversberg, der mit den wenigstens Sommertransfers überraschend auf Platz zwei steht.

Insgesamt haben die Drittligisten 264 Zu- und 253 Abgänge vermeldet. Nun können bis zum Öffnen des Wintertransferfensters im Januar vorerst nur noch vertragslose Spieler verpflichtet werden, in einige Länder sind aber auch noch Abgänge möglich.

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