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DFB-Vize Winkler fordert mehr Einbindung des Amateurfußballs

DFB-Vizepräsident Hermann Winkler. / Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
DFB-Vizepräsident Hermann Winkler. / Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Der Amateurfußball fühlt sich in der Diskussion um eine strukturelle und personelle Erneuerung der Nationalmannschaft nicht genügend eingebunden. «Als DFB-Präsidiumsmitglied verfolge ich die Pressemeldungen zur Nachfolge von Oliver Bierhoff mit großem Interesse. Ich freue mich auf den hoffentlich bald stattfindenden Austausch mit den Mitgliedern der Task Force, damit auch wir vom DFB-Bundestag gewählten Vertreter der Amateure die Erfahrungen und Ideen unserer Verbände und Vereine einbringen können», sagte Hermann Winkler, DFB-Vizepräsident für Jugendfußball, auf der Halbzeittagung der Landesliga-Schiedsrichter des Sächsischen Fußball-Verbandes am Samstag in Naunhof bei Leipzig.

Die Themen Nachwuchs, Akademie und Nationalmannschaften seien keinesfalls nur Bundesliga-Angelegenheiten. «In den ersten Diskussionen nach der aus deutscher Sicht verkorksten WM ging es uns vor allem um Strukturen, die zu überprüfen sind und nicht nur um Personen.»

Das Expertengremium, das den Deutschen Fußball-Bund bei der Aufarbeitung des erneuten Vorrunden-Aus bei der WM berät, ist ausschließlich mit Bundesliga-Managern beziehungsweise ehemaligen Profis besetzt. Die gewählten DFB-Präsidiumsmitglieder, die letztlich Entscheidungen zu treffen haben und Finanzen dafür bereitstellen müssen, weil sie aus dem DFB-Haushalt fließen, sind bis jetzt nicht eingebunden.

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