loading

Los mensajes se cargan...

Sponsor zieht die Reißleine: Neue Verdächtige und wachsender Druck auf den 1. FC Magdeburg nach Fanausschreitungen

Beim Spiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden Ende Januar waren mehr als 70 Polizisten verletzt worden. (Archivbild) / Foto: Andreas Gora/dpa
Beim Spiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden Ende Januar waren mehr als 70 Polizisten verletzt worden. (Archivbild) / Foto: Andreas Gora/dpa

Nach den Ausschreitungen beim Spiel 1. FC Magdeburg gegen die SG Dynamo Dresden identifizierte die Polizei Gelsenkirchen fünf weitere Tatverdächtige. Gleichzeitig setzt ein Sponsor das Engagement aus – und kritisiert den Verein für fehlende Aufarbeitu

Nach den schweren Ausschreitungen beim Spiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden Ende Januar gibt es neue Entwicklungen: Bei einer Kontrolle beim Schalke-Spiel in Gelsenkirchen identifizierte die Polizei fünf weitere Tatverdächtige im Alter zwischen 19 und 58 Jahren. Sie wurden kurzzeitig in Gewahrsam genommen, später aber wieder freigelassen. Ob und wie sie an den Vorfällen beteiligt waren, ermitteln die Behörden nun gemeinsam mit der Polizei Magdeburg.

Parallel wächst der Druck auf den Verein. Das Unternehmen GeoFly hat sein Sponsoring öffentlich auf Eis gelegt – und begründete das auf Facebook damit, dass der Klub bisher nur Schadensbegrenzung betreibe statt echte Aufarbeitung zu leisten und sichtbare Konsequenzen zu ziehen. Auch größere Sponsoren hatten nach den Ausschreitungen, bei denen über 70 Polizisten verletzt wurden, Konsequenzen angedeutet. Der 1. FC Magdeburg selbst äußerte sich trotz mehrfacher Anfragen weder zu möglichen Konsequenzen noch zu Stadionverboten.

Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten