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Aue-Trainer Schuster liebäugelt mit Zolinski-Einsatz

17.09.2020 von

Foto: Aues Trainer Dirk Schuster gestikuliert. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die gute Laune bei Dirk Schuster vor dem Saisonauftakt in der 2. Fußball-Bundesliga hat mehrere Ursachen. Der Hauptgrund stand am Donnerstag das erste Mal mit auf dem Trainingsplatz. In Neuverpflichtung Ben Zolinski hat der Trainer von Erzgebirge Aue seinen Wunschspieler für die Offensive bekommen. «Wir freuen uns riesig, dass er bei uns ist. Ben ist eine Alternative für die Startformation», sagte Schuster in Hinblick auf die Auftaktpartie am Samstag (13.00 Uhr/Sky) bei den Würzburger Kickers.

Es wäre nicht das erste Mal, dass der 52-Jährige einen frisch verpflichteten Spieler gleich das Vertrauen für die Anfangself schenkt. «Ich habe diese Erfahrung schon in Darmstadt gemacht. Da haben wir in der Woche des ersten Spiels Serdar Dursun verpflichtet und ihn gleich spielen lassen. Er hat dann das Siegtor geschossen», erinnert sich Schuster.

Zolinski, der sich nach vier Jahren beim SC Paderborn am Mittwoch dem FC Erzgebirge angeschlossen hat, sieht seine Chancen auf einen Einsatz dagegen eher gering. «Ich habe heute meine erste Einheit. Ihr könnt euch vorstellen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, gleich in der Startelf zu stehen», sagte der 28-Jährige auf der Pressekonferenz. «Ich muss die Leute erst kennenlernen und mich einfinden. Aber ich möchte so schnell wie möglich helfen. Und wenn es am Wochenende ist, dann bin ich bereit.»

Für Zuversicht sorgt bei Schuster auch ein Blick auf die Kaderliste für den Auftakt in Würzburg. In Niklas Jeck und Clemens Fandrich, die beim 0:2 im DFB-Pokalspiel in Ulm beide fehlten, stehen zwei weitere Optionen bereit. Auch Pascal Testroet und Jan Hochscheidt konnten in dieser Woche beschwerdefrei trainieren. Fraglich ist der Einsatz von Malcolm Cacutalua und Gaetan Bussmann.

Die blamable Pokal-Niederlage bei Regionalligist Ulm wurde «kritisch analysiert» und «die Fehler intern hart angesprochen», meinte Schuster: «Ich denke, dass wir die richtigen Lehren aus diesem Spiel ziehen.» Auftaktgegner und Zweitliga-Aufsteiger Würzburg bescheinigte der Aue-Trainer eine «sehr gute Mentalität». Die Kickers seien kampf- und laufstark. «Für uns wird es eine große Herausforderung, dort zu bestehen. Dafür müssen wir unsere Basics wieder besser abrufen und kompakter agieren», sagte Schuster.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Aues Trainer Dirk Schuster gestikuliert. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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