Die gute Laune bei Dirk Schuster vor dem Saisonauftakt in der 2. Fußball-Bundesliga hat mehrere Ursachen. Der Hauptgrund stand am Donnerstag das erste Mal mit auf dem Trainingsplatz. In Neuverpflichtung Ben Zolinski hat der Trainer von Erzgebirge Aue seinen Wunschspieler für die Offensive bekommen. «Wir freuen uns riesig, dass er bei uns ist. Ben ist eine Alternative für die Startformation», sagte Schuster in Hinblick auf die Auftaktpartie am Samstag (13.00 Uhr/Sky) bei den Würzburger Kickers.
Es wäre nicht das erste Mal, dass der 52-Jährige einen frisch verpflichteten Spieler gleich das Vertrauen für die Anfangself schenkt. «Ich habe diese Erfahrung schon in Darmstadt gemacht. Da haben wir in der Woche des ersten Spiels Serdar Dursun verpflichtet und ihn gleich spielen lassen. Er hat dann das Siegtor geschossen», erinnert sich Schuster.
Zolinski, der sich nach vier Jahren beim SC Paderborn am Mittwoch dem FC Erzgebirge angeschlossen hat, sieht seine Chancen auf einen Einsatz dagegen eher gering. «Ich habe heute meine erste Einheit. Ihr könnt euch vorstellen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, gleich in der Startelf zu stehen», sagte der 28-Jährige auf der Pressekonferenz. «Ich muss die Leute erst kennenlernen und mich einfinden. Aber ich möchte so schnell wie möglich helfen. Und wenn es am Wochenende ist, dann bin ich bereit.»