Der EHV Aue hat das Handball-Fest gegen den deutschen Rekordmeister THW Kiel genossen und sich trotz Ausscheiden aus dem DHB-Pokal teuer verkauft. Gegen den Topfavoriten konnten die Sachsen das Zweitrundenspiel bis zur elften Minute offen halten. Danach zog der THW davon und gewann am Mittwochabend bei den Sachsen souverän mit 38:26 (17:12). Beste EHV-Werfer vor 1453 Zuschauern in der Erzgebirgshalle Lößnitz waren Bengt Bornhorn (6/3) und Petr Schlachta (5), bei Kiel traf Nikola Bilyk (8) am erfolgreichsten.
Die Gäste aus dem Norden legten erwartungsgemäß vor, zogen gleich auf 3:0 davon. Doch so einfach wollte es der Zweitligist dem Champions-League-Sieger auch nicht machen. Bis zur achten Minute konnten die Gastgeber dank Petr Slachta zum 4:4 ausgleichen. Auch nach dem 6:6 von Linksaußen Kevin Roch (11.) sah alles nach einem spannenden Pokalfight aus. Doch den Kielern reichte ein kleiner Zwischenspurt von acht Minuten, um mit einem Fünf-Tore-Lauf auf 11:6 zu erhöhen. Diesen Vorsprung konnte Aue nur einmal auf drei Tore verkürzen, zur Halbzeit führten die Kieler auch dank der Paraden von Keeper Dario Quenstedt wieder mit fünf Treffern.