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Aue holt Ex-Sportdirektor Dotchev als Coach zurück

Aues Aues Trainer Pavel Dotchev läuft an der Seitenlinie entlang. / Foto: Robert Michael/dpa
Aues Aues Trainer Pavel Dotchev läuft an der Seitenlinie entlang. / Foto: Robert Michael/dpa

Der abstiegsbedrohte Zweitliga-Absteiger FC Erzgebirge Aue holt Pavel Dotchev als Chefcoach zurück. Das haben Sportgeschäftsführer Matthias Heidrich, der Vorstand des Drittligisten sowie der ehemalige Sportdirektor Dotchev selbst gemeinsam entschieden, teilte der Verein am Mittwoch mit. «Aufsichtsrat und Vorstand unterstützen die Entscheidung unserer Sportlichen Leitung vollumfänglich, auch und gerade hinsichtlich der aktuell laufenden Aufarbeitung der letzten Monate und Jahre», betonte Vereinspräsident Roland Frötschner.

Heidrich, der selbst gerade einen Tag zuvor zum Sportgeschäftsführer befördert wurde, ist von der Lösung voll überzeugt. «Jeder weiß, dass Pavel Dotchev unseren Verein, unsere Region und die Anforderungen in der dritten Liga bestens kennt. Darum setzen auf ihn, auf sein Wissen, seine Erfahrung und sein Können», sagte er. Interimscoach Carsten Müller kehrt wieder ins zweite Glied zurück. «Er wird sich nun wieder voll und ganz auf das NLZ konzentrieren. Ihm möchten wir auch auf diesem Weg sehr herzlich danken für seine Arbeit und sein Engagement», sagte Heidrich. 

Der 57 Jahre alte Fußballlehrer Dotchev soll am kommenden Montag offiziell vorgestellt werden, dann stößt er auch zur Mannschaft. Bis dahin werden U19-Trainer Jörg Emmerich und die Co-Trainer Werner Schoupa, Oliver Gorgiev und Tomislav Piplica das Team im Training und beim Testspiel am Sonntag gegen den Ligakonkurrenten Halleschen FC betreuen.

Der gebürtige Bulgare Dotchev war schon 2015 bei den Veilchen und führte sie nach dem Zweitligaabstieg zum sofortigen Wiederaufstieg, ehe er 2017 zurücktrat. Im November 2021 kehrte er als Sportdirektor ins Erzgebirge zurück, half zwischenzeitlich auch als Teamchef aus, da Cheftrainer Marc Hensel nicht über die Fußballlehrer-Lizenz verfügte. Im Februar übernahm er das Team komplett in Personalunion als Cheftrainer und Sportdirektor, konnte den Abstieg jedoch nicht verhindern. Vor der laufenden Saison kündigte dann Ex-Präsident Helge Leonhardt einen sportlichen Neuanfang ohne Dotchev an. Nun ist Leonhardt weg - und Dotchev wieder da.

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