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Weniger Fälle von Kindeswohlgefährdung in Sachsen

06.09.2019 von

Foto: Schatten sollen symbolisieren, wie ein Kind versucht, sich vor der Gewalt eines Erwachsenen zu schützen. Foto: Maurizio Gambarini/Archivbild

Die Fälle von Kindeswohlgefährdung in Sachsen sind im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. 2018 hatten die Jugendämter knapp 2350 Gefährdungen festgestellt, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Im Vorjahr waren etwa 2600 registriert worden. Erfasst werden die Daten seit 2012, damals hatte es seitdem in Sachsen mit knapp 2800 die meisten Fälle gegeben. Allerdings schwankte die Zahl der Kindeswohlgefährdungen seit dem Beginn der Statistik jährlich ohne eindeutigen Trend.

2018 stuften die Behörden etwa 1100 Fälle als akut, 1250 weitere als latent ein. Am häufigsten kam den Angaben nach mit etwa 1700 Malen Vernachlässigung vor, gefolgt von körperlicher Misshandlung, psychischer Misshandlung und sexueller Gewalt. Dabei könnten bei einem Kind mehrere Arten der Gefährdungen gleichzeitig vorliegen, hieß es.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Schatten sollen symbolisieren, wie ein Kind versucht, sich vor der Gewalt eines Erwachsenen zu schützen. Foto: Maurizio Gambarini/Archivbild

Mehr zum Thema: Gesellschaft Kinder Jugendliche Sachsen Leipzig/Wiesbaden

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