Mit einer bunten Installation auf dem Marktplatz und einer «Live-Stream-Show» ist am Samstagabend die Aktionswoche Christopher Street Day (CSD) in Leipzig zu Ende gegangen. Trotz des coronabedingten Verzichts auf die typische Parade waren die Organisatoren mit dem Verlauf und der Resonanz zufrieden. «Die Bilanz fällt sehr positiv aus», sagte Jasmin Gräwel vom CSD-Team Leipzig am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.
Zum Abschluss seien über den Tag verteilt noch einmal geschätzt 1500 Menschen auf den Markt gekommen und hätten dort mit den Beteiligten gesprochen. Es sei sehr viel junges Publikum darunter gewesen, so Gräwel. Zahlreiche Flaggen, Banner und Aufsteller hatten das Areal in eine sichtbare Pride-Zone verwandelt.
Anschließend gab es eine dreistündige «Live-Stream-Show» unter anderem mit Musik, Interviews und Poetry Slam. «Das hat gut funktioniert», sagte die Mitorganisatorin. Etwa 3000 Menschen, unter anderem auch aus den Niederlanden und den USA, hätten live zugeschaut. Die mehr als 30 Veranstaltungen seit dem 10. Juli seien im Rahmen der Corona-Vorgaben gut besucht, zum Teil sogar ausverkauft gewesen.