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Mobilfunkausbau: Sachsen will «weiße Flecken» erschließen

27.08.2019 von

Foto: Martin Dulig, Wirtschaftsminister von Sachsen. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Sachsen will den Mobilfunkausbau im Land gemeinsam mit den Netzbetreibern voranbringen. Ziel sei die schnellere Erschließung weißer Flecken, erklärten Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Dienstag. Unter anderem sollen dafür bis 2022 rund 1050 Mobilfunksendeanlagen neu errichtet werden - davon rund 350 im ländlichen Raum. Insgesamt soll die Abdeckung mit LTE-Standard dann bei 99 Prozent liegen, hieß es.

Die Regierung plant eine «Task Force», um die Zusammenarbeit mit Kommunen, Landkreisen und Mobilfunkanbietern zu koordinieren. Dabei geht es vor allem um die Suche nach geeigneten Standorten und schnelle Genehmigungen. Der Freistaat will geeignete Landesflächen für Sendeanlagen zur Verfügung stellen.

Eine flächendeckende und leistungsfähige Breitband- und Mobilfunkanbindung sei elementar für die digitale Zukunft, betonte Kretschmer. Für den Ausbau hat Sachsen einen «Mobilfunkpakt» mit der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefonica Deutschland geschlossen.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Martin Dulig, Wirtschaftsminister von Sachsen. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

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