Mit der Messe Haus-Garten-Freizeit beginnt am Wochenende in Leipzig eine der größten deutschen Verbrauchermessen. In diesem Jahr steht nach Angaben der Veranstalter unter anderem eine Frucht im Fokus: die Kiwibeere. Die Pflanze der kleinen Schwester der bekannten Kiwi sei pflegeleicht und erfreue sich in Gärten, auf Balkonen und in den sozialen Medien immer größerer Beliebtheit.
«Die Kiwibeere kommt ursprünglich aus Nordostasien, ist bis Minus 25 Grad winterfest und kommt deswegen auch mit den mitteleuropäischen Temperaturen gut klar», sagt Richard Hamann der Deutschen Presse-Agentur. Der 36-Jährige züchtet und verkauft die Pflanzen der Kiwibeere mit seinem Betrieb im sächsischen Niederwiesa. Im Gegensatz zur großen Kiwi könne die winterfeste Kiwibeere problemlos auch in Mitteldeutschland angebaut werden.
Eine kleine Version der Kiwi
Die Kletterpflanze, an der die Kiwibeeren wachsen, könne in heimische Gärten und Balkonen in Beeten oder auch in Töpfen angepflanzt werden. In der Pflege sei die Pflanze anspruchslos und nicht anfällig für Schädlingsbefall, sagt Hamann. Reif werde die Kiwibeere in der Regel vom September bis Oktober.
Nach Angaben der Verbraucherzentrale ähneln die länglich-ovalen Beeren im Geschmack einer süß-fruchtigen Mischung aus Kiwi und Stachelbeere und seien reich an Vitamin C und Vitamin E. Optisch sehe die Kiwibeere aus wie eine kleine Version der allseits bekannten Kiwi und werde etwa zwei bis drei Zentimeter groß.
Gartentrends und Produkte aus 24 Ländern
Bei der Haus-Garten-Freizeit-Messe wird in verschiedenen Vorträgen über die Zucht und den Anbau der Kiwibeere gesprochen. Die Messe findet vom 31. Januar bis zum 8. Februar in Kombination mit der Mitteldeutschen Handwerksmesse in Leipzig statt. Nach Angaben der Veranstalter zeigen rund 680 Aussteller aus 24 Ländern aktuelle Trends und Produkte.
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