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Journalisten mit Tadeusz-Mazowiecki-Preis geehrt

Der Deutsch-Polnische Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis ist am Donnerstagabend in Görlitz verliehen worden. Für den Wettbewerb waren 183 Beiträge aus Deutschland und Polen eingereicht worden, je Kategorie ist der Preis mit 5000 Euro dotiert.

In der Kategorie Print siegten Łukasz Grajewski und Jonas Seufert, wie die sächsische Staatskanzlei mitteilte. In der Kategorie Hörfunk waren Marta Rebzda und Waldemar Modestowicz mit dem Hörspiel «Jemand wartet auf sie» erfolgreich.

Mit einem Beitrag über den Versandhändler Amazon kamen Magdalena Szaniawska-Schwabe und Reinhard Laska in der Kategorie Fernsehen auf Platz 1. In der Kategorie Multimedia siegte das Journalistenkollektiv Outriders mit dem Beitrag «Visum nach nirgendwo». Der von Sachsen gestiftete Sonderpreis «Journalismus in der Grenzregion» ging an die Journalistin Bettina Wobst für ihren Beitrag «Zoff im Tagebau Turow – Gräbt Polen anderen das Wasser ab?».

Vergeben wird der Preis von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen sowie den polnischen Woiwodschaften Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien.

Seit 2013 erinnert der Preis mit seinem Namen an den damals gestorbenen Publizisten, Bürgerrechtler und ersten demokratisch gewählten Premiers Polens nach der Wende, Tadeusz Mazowiecki.

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