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Generalstaatsanwalt Martin Uebele in Amt eingeführt

Sachsens neuer Generalstaatsanwalt Martin Uebele. / Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Sachsens neuer Generalstaatsanwalt Martin Uebele. / Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Justizministerin Katja Meier (Grüne) hat Sachsens neuen Generalstaatsanwalt Martin Uebele feierlich in sein Amt eingeführt. «Derjenige, der das Amt ausfüllen will, muss auch Weitblick, Verantwortungsbewusstsein und Empathie mitbringen. Über all diese Fähigkeiten verfügen Sie in großem Maß», sagte Meier bei der Amtseinführung am Donnerstag in Dresden. Der 62-Jährige hatte am 1. Februar die Nachfolge von Hans Strobl angetreten, der nach fast fünf Amtsjahren in den Ruhestand gegangen war. Wegen der Corona-Pandemie war die offizielle Amtseinführung auf den 3. November verschoben worden.

Uebele ist seit 1991 in der sächsischen Justiz tätig und war zuletzt Präsident des Landgerichtes Dresden. Zuvor war er unter anderem Vizepräsident des Amtsgerichts Dresden, Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Görlitz und Präsident des Amtsgerichts Chemnitz.

Der Generalstaatsanwalt hat die Dienstaufsicht über alle fünf sächsischen Staatsanwaltschaften mit zusammen mehr als 1000 Bediensteten. Er selbst ist für Ermittlungen in Strafverfahren wie Staatsschutzdelikten, Friedensverrat, Hochverrat, Landesverrat und Gefährdung der äußeren Sicherheit zuständig. Zu den Großprojekten, die Uebele erwarten, gehört unter anderem die Einführung der elektronischen Strafverfahrensakte, die bis zum 1. Januar 2026 abgeschlossen sein soll.

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