Sachsens stellvertretender CDU-Landesvorsitzender Thomas Schmidt will beim Landesparteitag am 6. November einem Medienbericht nach nicht wieder für das Amt kandidieren. «Mit meinem Rückzug will ich den Weg für einen Vertreter der Kommunen freimachen - damit die auch ihre Sicht im Präsidium einbringen können», sagte Schmidt im Interview mit der Freien Presse (Samstag). Mit dem Ergebnis der Bundestagswahl habe die Entscheidung nichts zu tun, betonte Schmidt. Er ist einer von drei stellvertretenden CDU-Vorsitzenden an der Seite von Michael Kretschmer. Schmidt warb zugleich für den Klingenthaler Oberbürgermeister Thomas Hennig als möglichen Nachfolger, der ein «guter Vertreter der Region Südwestsachsen» im Präsidium wäre.
An einen Rückzug aus der Politik denkt der 60-Jährige aber nicht. «Ich bin zwar mit 60 der älteste im Präsidium, aber mir geht es nicht vordergründig um den Generationenwechsel.» In dem Interview gab Schmidt an, 2024 noch einmal für den Landtag kandidieren zu wollen. «Bei der Erneuerung der CDU sollte es uns nicht um Alter und Geschlecht gehen, sondern darum, ob jemand neue Ideen mitbringt.»