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Sachsens Protestanten feiern Reformationsfest

Mit Festgottesdiensten, Konzerten oder Weihfesten feiern evangelische Kirchgemeinden in Sachsen am kommenden Montag das Reformationsfest. Der Landesbischof predigt nach Angaben des Landeskirchenamtes vormittags traditionell im Dom zu Meißen. Vielerorts werden die Festlichkeiten von Posaunenchören begleitet und im Anschluss gemeinsam Reformationsbrötchen geteilt.

In Dresden und Leipzig sorgen auch Kreuz- und Thomanerchor für die Musik, in Anger-Crottendorf (Erzgebirge) spielt die Pfarrerband «Die schwarzen Löcher» in der Trinitatiskirche «Luther-Rock». Andernorts wird spielerisch oder szenisch der Reformation gedacht und in Grimma nach der Anstrengung der Pilgersegen gewährt.

Am Vorabend erinnert die Stiftung Frauenkirche Dresden mit einem Festgottesdienst an das Kirchweihfest des aus den Kriegstrümmern wiederaufgebauten Gotteshauses am 30. Oktober 2005. Die Friedenskirche in Leipzig-Gohlis feiert am Tag danach das 149. Kirchweihfest - und im Gemeindehaus Probstheida im Leipziger Südosten können Kinder auf Zeitreise zu Martin Luther gehen.

Der Reformationstag erinnert an den Thesenanschlag des Mönchs und Theologen. Der Überlieferung nach hatte Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel der Kirche an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg (Sachsen-Anhalt) geschlagen - das gilt als Beginn der Reformation.

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