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Dresdner Frauenkirche: Einführungsgottesdienst für Pfarrer

Christian Behr, Superintendent des Kirchenbezirkes Dresden Mitte. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Christian Behr, Superintendent des Kirchenbezirkes Dresden Mitte. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Seit Anfang Mai ist auch die zweite Pfarrstelle an der Dresdner Frauenkirche wieder besetzt. Im Sonntagsgottesdienst wird Markus Engelhardt vom Superintendent des Kirchbezirks Dresden Mitte, Christian Behr, ins Amt eingeführt. Der aus Freiburg (Baden-Württemberg) kommende Theologe war Ende 2020 von der sächsischen Landeskirche berufen worden. Der coronabedingt beschränkte Präsenzgottesdienst in kleinem Rahmen, in dem der 59-Jährige erstmals auch in neuer Funktion predigt, wird per Livestream übertragen. Er ist Nachfolger von Sebastian Feydt, der seit Herbst 2020 Superintendent des Kirchenbezirks Leipzig ist.

Engelhardt wuchs in einer Pfarrerfamilie in Heidelberg auf und studierte in Bern (Schweiz), Erlangen und Tübingen. Seine erste Pfarrstelle hatte er in Konstanz am Bodensee, 2007 wurde er zum Dekan des Stadtkirchenbezirks Freiburg gewählt. Er ist mit einer Pfarrerin verheiratet, die weiter bei der Badischen Landeskirche arbeiten wird.

Die im 18. Jahrhundert erbaute Dresdner Frauenkirche wurde im Februar 1945 zerstört und nach 1990 auch mit Hilfe von Spenden aus aller Welt wiederaufgebaut. Sie gilt als Symbol für Frieden und Versöhnung und hat keine eigene Gemeinde, sondern verbindet Menschen aus nah und fern täglich neu in Andacht und Gebet. Neben der Friedens- und Versöhnungsarbeit ist die Frauenkirche auch Ort gesellschaftspolitischer Diskurse sowie eines reichen Musiklebens. Seit Ende 2016 gibt es mit Angelika Behnke erstmals eine Pfarrerin an dem prominenten Gotteshaus.

Einführungsgottesdienst Frauenkirchenpfarrer

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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