Zahlreiche Organisationen aus Sachsen und ganz Deutschland bereiten sich für die «Unteilbar»-Demonstration für eine offene und freie Gesellschaft an diesem Samstag in Dresden vor. «Wir gehen von mehreren 10 000 Protestierenden aus», sagte Felix Müller, einer der Sprecher des Bündnisses, der Deutschen Presse-Agentur. Zwei Sonderzüge, mit denen Demonstrierende aus Berlin anreisen können, seien bereits am Mittwoch ausgebucht gewesen.
«Unteilbar» ist ein Bündnis aus Initiativen, die sich gegen Rassismus und für eine gleichberechtigte Gesellschaft einsetzen. Nach Angaben der Veranstalter stehen etwa 400 Organisationen hinter dem Aufruf für die Demonstration am Samstagmittag, darunter seien knapp 200 Initiativen aus Sachsen. Mit dabei ist auch der Dachverband der sächsischen Migrantenorganisationen (DSM), der seine Mitglieder für die Demonstration mobilisiert.
«Wir hoffen, dass wir einen wunderschönen Tag, gemeinsam mit vielen Menschen verbringen werden», sagt David Streit vom DSM mit Blick auf Samstag. Die Demonstration solle ein Zeichen setzen für Demokratie und Menschenrechte. «Wir wollen einstehen für eine unteilbare Gesellschaft und für die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen», sagt er.