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Skulpturen-Streit: Sohn von Ex-Zoochef will Stadt Leipzig verklagen

24.03.2017 von

Der Sohn des früheren Leipziger Zoodirektors Johannes Gebbing will die Stadt Leipzig auf die Herausgabe von vier Skulpturen aus dem Zoo verklagen. Er habe als heute 86-Jähriger eigentlich auf einen Prozess verzichten wollen, schrieb Johannes Gebbing junior in einem offenen Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Stadt lasse ihm aber keine andere Wahl. Sie habe sein Angebot ausgeschlagen, die sogenannte Jasongruppe im Wert von etwa 500 000 Euro stiften zu wollen. Für die drei anderen Skulpturen habe er den «sehr freundschaftlichen Preis» von 250 000 Euro angeregt.

Eine Sprecherin der Stadt verwies am Freitag darauf, dass bisher noch keine Klage vorliege. Darüber hinaus wollte sie sich nicht äußern.

Die vier Skulpturen stehen auf dem Gelände des Zoos in Leipzig. Gebbing und sein Anwalt Hannes Hartung sind davon überzeugt, dass die Stücke von Gebbing senior als Privatmann und nicht in seiner Eigenschaft als Zoodirektor erworben wurden.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Hendrik Schmidt

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