Die Sachsen müssen sich auf einen harten Januar einstellen. Der wegen der Corona-Pandemie verhängte Lockdown wird bis Ende des Monats verlängert, Kitas und Schulen bleiben weiterhin zum Großteil geschlossen, Kontaktbeschränkungen sollen verschärft werden. Die Regierung will in den nächsten Tagen Details für die neue Corona-Schutzverordnung festlegen. Die aktuellen Regeln gelten noch bis zum 10. Januar. Ende der Woche will das Kabinett dann die neue Landesverordnung beschließen. Diese soll sich an den Beschlüssen von Bund und Ländern nach Video-Beratungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) orientieren.
Unter anderem soll es Einschränkungen bei privaten Treffen geben: Durften bisher fünf Menschen aus zwei Haushalten zusammenkommen, soll das künftig nur für einen Hausstand und eine weitere Person erlaubt sein. Um nach dem Lockdown wieder Unterrichtsstoff aufzuholen, sollen zudem die Winterferien auf den 1. Februar vorgezogen und auf eine Woche verkürzt werden. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatte am Dienstagabend die Corona-Maßnahmen als belastend, aber notwendig verteidigt. «Es gibt keinen Grund zur Entwarnung. Wir sind in den schwierigsten und härtesten Momenten der Pandemie.»