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Pegida-Bewegung nach langer Pause wieder auf der Straße

Polizisten stehen auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Polizisten stehen auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Die extremistische und islamfeindliche Pegida-Bewegung in Dresden hat sich erstmals seit Monaten wieder auf der Straße gezeigt. Mehrere Hundert Anhänger versammelten sich am Montagabend auf dem Neumarkt. Auch Pegida-Chef Lutz Bachmann, der vom Verfassungsschutz als Rechtsextremist eingestuft wurde, wandte sich kurz ans Publikum. Die Versammlung der selbsternannten «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» stieß auf Widerstand in nahezu gleicher Stärke: Vorwiegend junge Menschen demonstrierten schon vor Beginn der Pegida-Kundgebung und zogen durch die Innenstadt.

Es sei klar, dass sich Pegida «nicht einfach so aus dem Staub macht», hieß es in der Einladung zur Kundgebung. Zuletzt hatte die Bewegung im April dieses Jahres demonstriert. Im Mai hatte sich die Pegida-Spitze mit einem Aufruf an die Anhänger gewandt, die Montagsproteste anderer zu unterstützen. Pegida wird seit Mai 2021 vom Verfassungsschutz in Sachsen als «erwiesene extremistische Bestrebung» beobachtet.

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