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Landtag wählt sächsische Vertreter für Bundesversammlung

Abgeordnete sitzen im Plenarsaal des Landtags Sachsen. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Abgeordnete sitzen im Plenarsaal des Landtags Sachsen. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Der Sächsische Landtag hat am Dienstag die 39 Vertreter des Freistaates für die Wahl des nächsten Bundespräsidenten gewählt. Die 17. Bundesversammlung kommt am 13. Februar 2022 in Berlin zusammen. Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier kandidiert erneut. Die 736 Bundestagsabgeordneten stellen die Hälfte der Mitglieder in der Versammlung, die andere Hälfte wird von den Landesparlamenten bestimmt.

Die CDU entsendet neben Ministerpräsident Michael Kretschmer auch zwei seiner Amtsvorgänger in die Bundesversammlung - Georg Milbradt und Stanislaw Tillich. Zu den 16 Vertretern der Union gehören aber nicht nur aktuelle und ehemalige Mandatsträger, sondern auch der Medizinische Vorstand des Dresdner Universitätsklinikums, Michael Albrecht, der Präsident des Landesbauernverbandes, Torsten Krawczyk, und Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. Die Union hatte die Hälfte ihrer 16 Plätze an Männer vergeben, die nicht Abgeordnete des Landtages sind.

Die SPD schickt neben Parteichef Henning Homann den Chemnitzer Oberbürgermeister Sven Schulze und Aldi-Betriebsratschefin Ina Taute-Hässelbarth nach Berlin. Für die Grünen wählen vier Personen mit, darunter Justizministerin Katja Meier und Fraktionschefin Franziska Schubert. Die AfD entsendet elf Landtagsabgeordnete. Die Linken fahren mit fünf Frauen nach Berlin, darunter Parteichefin Susanne Schaper.

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