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Landeswahlleitung meldet ordnungsgemäßen Verlauf der Wahl

Ein Wähler wirft in einem Wahllokal seinen Stimmzettel in eine Wahlurne. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Ein Wähler wirft in einem Wahllokal seinen Stimmzettel in eine Wahlurne. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Sachsens Landeswahlleitung hat die Durchführung der Bundestagswahl im Freistaat als vorschriftsmäßig verbucht. Die Wahl sei ohne größere Schwierigkeiten abgelaufen, teilte Landeswahlleiter Martin Richter am frühen Montagmorgen mit. Wahlhelferinnen und - helfer hätten wesentlich dazu beigetragen, die Wahl unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie ordnungsgemäß durchzuführen. Das vorläufige Ergebnis sei eine gute Stunde nach Mitternacht festgestellt worden.

Wie bereits zuvor auf der Internetseite des Statistischen Landesamtes vermeldet, kam die AfD auf 24,6 Prozent der Zweitstimmen in Sachsen. Dahinter rangieren die SPD (19,3 Prozent), die CDU (17,2), die FDP (11,0), die Linken (9,3) und die Grünen (8,6). Unter den kleinen Parteien erzielten die Freien Wähler mit 2,3 Prozent der Zweitstimmen das beste Ergebnis. Die AfD gewann zehn von 16 Wahlkreisen. Vier Wahlkreise gingen an die CDU, je einer an Linke und SPD. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,5 Prozent.

Da viele Wähler ihre Stimme per Briefwahl abgaben, kam es in einzelnen Gemeinden zu einer rechnerischen Wahlbeteiligung von mehr als 100 Prozent, hieß es. Betroffene Gemeinden hätten die Briefwahl für weitere Gemeinden durchgeführt. «Dieser Effekt konnte zum Beispiel in der Gemeinde Panschwitz-Kuckau beobachtet werden: Hier lag die Wahlbeteiligung bei 115,7 Prozent, da in dieser Gemeinde auch die Briefwahl der Gemeinden Räckelwitz, Ralbitz-Rosenthal, Crostwitz und Nebelschütz erfasst wurde», teilte die Wahlleitung mit.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH