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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Günther erhofft sich von Ampel einen Push

Sachsens stellvertretender Ministerpräsident Wolfram Günther (Grüne) erhofft sich von der künftigen Ampel-Regierung in Berlin einen «echten Push» für sächsische Anliegen. Der Koalitionsvertrag helfe, Blockaden in Sachsen zu lösen, etwa beim Ausbau der erneuerbaren Energien», erklärte er am Donnerstag in Dresden. Der Vertrag setze ein klares «und» zwischen Wohlstand und Klimaschutz, zwischen Wohlstand und Energiewende. «Vor allem für Sachsen gilt: Die Energiewende ist die Voraussetzung für die Wahrung des Wohlstands. Sächsische Unternehmen verlangen nach grünem Strom.»

Günther betonte: «Mein Anspruch bleibt, dass wir Blockaden in Sachsen lösen, um die Dinge in Sachsen zu regeln. Wir müssen selbst gestalten, sonst werden wir gestaltet.» Der Kohleausstieg erfolge vom Markt getrieben schon jetzt und werde vor 2038 abgeschlossen sein. «Politik muss sich ehrlich machen, auch hier in Sachsen. Politik kann gar keine Bestandsgarantie bis 2038 aussprechen.» Der Vertrag reagiere mit einem beschleunigten Strukturwandel darauf. Mit einem schnelleren Ausbau der Erneuerbaren und Gaskraftwerken als Brückentechnologie könne man gesichert bis 2030 aus der Kohle aussteigen.

Günther ist im Kabinett von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH