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Dresdner Initiative: Mit Abstand und Anstand ins neue Jahr

Die Dresdner Initiative «Haltung zeigen» für ein solidarisches Miteinander in der Corona-Pandemie findet Resonanz. Am Montag unterstützte die SPD das von zwei Privatpersonen ins Leben gerufene Bündnis. Man müsse ein Zeichen für all jene Menschen setzen, die weiter das Virus bekämpfen, den schwierigen Alltag in der Krise bewältigen helfen und sich an die Regeln halten, erklärte der Dresdner SPD-Chef Albrecht Pallas. «Lassen wir nicht zu, dass Egoismus, Ignoranz oder die Ablehnung unserer demokratischen Grundwerte den öffentlichen Diskurs bestimmen.»

Unter dem Motto: «Mit Abstand und Anstand optimistisch ins neue Jahr» wollen die Organisatoren «allen sonst eher leisen Menschen die Möglichkeit geben, ein Zeichen der Vernunft zu setzen, gleichzeitig der Gewalt, Rassismus und Antisemitismus und Verschwörungsideologien zu widersprechen und auch der mittlerweile über 100 Verstorbenen in der Stadt Dresden im Stillen zu gedenken», hieß es. Eine laute Minderheit dominiere die Öffentlichkeit und tyrannisiere die Gesellschaft, erklärte die SPD.

Auch der CDU-Kreisverband Dresden, dessen Vorstandsmitglied Lutz Hoffmann zu den Initiatoren zählt, schloss sich dem Aufruf an. «Es ist uns ein wichtiges Anliegen, sich gegen spalterische und im wahrsten Sinne teils umstürzlerische Tendenzen in unserem Land zu artikulieren», betonte auch Kreischef Markus Reichel. Leider gehörten in Dresden Demonstrationen der sogenannten «Querdenker» zum Stadtbild. Bislang sei auf diesen Versammlungen keine Abgrenzung zu Personen und Slogans der rechtsradikalen Szene erkennbar.

Am kommenden Samstag will die Initiative mit einer Kerzen-Aktion vor der Frauenkirche Haltung zeigen.

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