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Dresdner Bestattungswesen schafft mehr Platz für Gestorbene

Symbolbild Corona / pixabay
Symbolbild Corona / pixabay

Dresden schafft angesichts einer starken Belastung seines Krematoriums in der Corona-Pandemie mehr Platz für die Aufbewahrung von Toten. «Die Möglichkeiten in Kühlhallen und kühlen Räumen sind nahezu ausgeschöpft. Daher müssen wir die Kapazitäten nun erneut erweitern», sagte die zuständige Bürgermeisterin Eva Jähnigen am Mittwoch. Wie schon in anderen sächsischen Städten müsse man dafür ein Gebäude außerhalb der städtischen Friedhöfe nutzen. In Dresden betrifft das eine neu gebaute Halle, die bisher der Lagerung mobiler Schutzelemente für den Hochwasserschutz diente. Dieses Material soll zwischenzeitlich andernorts untergebracht werden.

Das Gesundheitsamt erlaube die Nutzung zunächst befristet bis Mitte Februar, weil der Betrieb kühle Witterung voraussetze, erklärte Jähnigen weiter. «Zugleich arbeiten wir an einem kühlbaren Standort, falls sich die Lage bis zum Frühjahr nicht entspannen sollte.»

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH