Berlin will gemeinsam mit Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Schleswig-Holstein erstmals seit 1972 Olympische Spiele und Paralympics nach Deutschland holen. Vorgestellt wird die Bewerbung am kommenden Dienstag (14.00 Uhr) im Berliner Olympiastadion. Man bewerbe sich beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) darum, als nationaler Bewerber ausgewählt zu werden, hieß es in der Einladung zur Pressekonferenz.
Berlin wäre der Hauptaustragungsort der Spiele mit einzelnen Schauplätzen in den anderen Regionen. Berlins Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) verwies im rbb Inforadio auf die vielen bereits vorhandenen Sportstätten der Partner. «Das macht Nachhaltigkeit aus», sagte sie.
Auch NRW werde bei den Reitwettbewerben eine Rolle spielen. «Kiel und Warnemünde haben tolle Segelreviere», so Spranger, die neben der Hauptstadt auch die Standorte Leipzig und Brandenburg an der Havel lobte.
Für welches Jahr die Bewerbung mit dem Titel «Berlin+» am Ende sein würde, steht noch nicht fest. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will dies abhängig von den Entscheidungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) machen. Infrage kommen 2036, 2040 sowie 2044.