Auskunft zu neuen Infektionsschutzbestimmungen oder zu Impfangeboten: Mit erneut steigenden Inzidenz-Zahlen klingeln bei den Corona-Hotlines einiger sächsischen Kommunen wieder öfter die Telefone. «Die Nachfrage ist durchaus hoch und die Anrufe wachsen mit steigenden Corona-Fallzahlen erneut an», sagte der Leiter des Dresdner Gesundheitsamtes, Frank Bauer, bei einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa. In den Kommunen soll demnach die Hotlines zunächst nicht abgeschaltet werden. Teilweise müssen Mitarbeiter aus anderen Bereichen aushelfen oder es werden zusätzlich Menschen eingestellt.
Die Dresdner Hotline ist seit Frühjahr 2020 fast ununterbrochen in Betrieb und das zumeist an sieben Tagen in der Woche. Bis zu 1500 Anrufer und Anruferinnen sind den Angaben zufolge täglich in der Leitung. Die Hotline in Regie des Gesundheitsamtes wird von Mitarbeitern anderer Bereiche des Rathauses unterstützt. Seit Juli hilft zudem ein technischer Sprachassistent, die Anliegen vorab den richtigen Mitarbeitern zuzuordnen. «Aktuell gehen wir davon aus, dass wir bis ins Frühjahr 2022 die Hotline betreiben müssen», sagte Bauer.