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Abstimmung über Landräte und Bürgermeister

Sachsens Innenminister Armin Schuster spricht in Schmilka. / Foto: Daniel Schäfer/dpa/Archivbild
Sachsens Innenminister Armin Schuster spricht in Schmilka. / Foto: Daniel Schäfer/dpa/Archivbild

In sechs Landkreisen und mehr als 20 Gemeinden stimmen die Einwohner am Sonntag final über ihren künftigen Landrat und Bürgermeister ab. Der zweite Wahlgang ist dort erforderlich, wo in der ersten Runde vor drei Wochen keiner der Bewerber mehr als 50 Prozent der Stimmen erzielte. Nun reicht die einfache Mehrheit. Innenminister Armin Schuster (CDU) warb am Freitag für eine rege Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger: «Gehen Sie wählen. Mit Ihrem Kreuz zeigen Sie, dass Sie die Zukunft vor Ort mitbestimmen wollen.» Es gehe um die politische Führung vor Ort in den kommenden sieben Jahren.

In der ersten Runde hatten CDU-Kandidaten in drei von neun zur Abstimmung stehenden Landkreisen auf Anhieb gewonnen. Für die zweite Runde hat die Union in den Kreisen Görlitz, Bautzen und Zwickau sowie im Erzgebirgskreis und im Vogtlandkreis gute Chancen. Im Landkreis Mittelsachsen hatte dagegen der parteilose Bewerber Dirk Neubauer die Konkurrenz von CDU und AfD auf die Plätze 2 und 3 verwiesen und 41,3 Prozent der Stimmen geholt. Er wird von SPD, Linke und Grünen unterstützt und geht nun am Sonntag als Favorit ins Rennen um dem Chefsessel des Landratsamtes in Freiberg.

Insgesamt hat sich das Bewerberfeld nach dem ersten Wahlgang etwas gelichtet: Nicht alle Kandidaten treten ein zweites Mal an. Die zweite Runde der Oberbürgermeisterwahl in Dresden ist erst eine Woche später am 10. Juli angesetzt.

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