Traurig schauen die Tiere des Elbe-Tier-Park Hebelei in das heran nahende neue Jahr 2026. Der Tierpark steht vor großen Herausforderungen: Das Konto ist aufgebraucht und die Situation ist angespannt. "Mittlerweile befinden wir uns mitten im Winter, und die wirtschaftliche Lage hat sich drastisch verschlechtert", teilte Betreiber Sven Näther mit. Das allerdings sagt er schon eine ganze Weile.
Die anhaltende Wirtschaftskrise habe dazu geführt, dass die Besucherzahlen um 50 Prozent zurückgegangen sind. Gleichzeitig seien die Kosten durch die Stallpflicht des Geflügels aufgrund der Vogelgrippe und andere Ausgaben wie Stallmieten oder Tierarztkosten gestiegen. "Es ist ein Teufelskreis: Selbst die Sogwirkung der Weihnachtsmärkte reicht nicht aus, um die notwendigen Einnahmen zu gewährleisten", so Näther.
Bald werde das Futter knapp, und auch Strom und Wasser müssen bezahlt werden. Der Tierpark sei in einer existenziellen Krise; ohne finanzielle Unterstützung werde es bald eng. Besonders erforderlich seien Heu und Futter in Form von Weizen, die entweder direkt an den Tierpark gespendet oder über das Spendenkonto gesendet werden können.