Der 27. Januar ist der internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Er erinnert an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die sowjetische Armee im Jahr 1945. Gestern jährte sich dieses Ereignis zum 81. Mal. Der Gedenktag mahnt uns, die Erinnerung an die Verbrechen der Vergangenheit wachzuhalten und Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu übernehmen, so die Stadtverwaltung Coswig.
Der Gedenktag richtet den Blick nicht nur zurück, sondern auch bewusst nach vorn. Er ist ein Auftrag an uns, den heutigen Formen von Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Menschenfeindlichkeit entschieden entgegenzutreten. Die Erinnerung an die Opfer verpflichtet uns dazu, demokratische Werte zu schützen und jeder Form von Hass, Ausgrenzung und Gewalt entgegenzuwirken.
In Coswig wurde im Rahmen einer öffentlichen Gedenkveranstaltung der Opfer von Krieg, Gewalt und nationalsozialistischer Gewaltherrschaft gedacht. An den Denkmälern legten Oberbürgermeister Thomas Schubert, Stadträtinnen und Stadträte sowie Schülerinnen und Schüler des Coswiger Gymnasiums Blumengebinde nieder und gedachten der Opfer des Nationalsozialismus. Am Gedenkstein an der Karrasburg trugen zwei Schüler des Coswiger Gymnasiums Zeitzeugenaufzeichnungen vor und gestalteten gemeinsam mit einem musikalischen Beitrag das Gedenken würdevoll mit.