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Meißen gedachte der Opfer des Nationalsozialismus

Oberbürgermeister Markus Renner bei seiner Gedenkrede. Foto: Stadt Meißen
Oberbürgermeister Markus Renner bei seiner Gedenkrede. Foto: Stadt Meißen

Rund 50 Menschen gedachten in Meißen der Opfer des Nationalsozialismus mit einer Kranzniederlegung und einer Andacht am 27. Januar 2026.

Ein Tag der Erinnerung und des Gedankens. Am 27. Januar gedachte auch Meißen der Opfer des Nationalsozialismus. Rund 50 Menschen waren der Einladung der Stadt Meißen und der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde St. Afra Meißen zur Kranzniederlegung am Mahnmal im Käthe-Kollwitz-Park und zur anschließenden Andacht in der Nikolaikirche gefolgt. Das teilte die Stadt Meißen am Dienstag mit.

Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz jährte sich 2026 zum 81. Mal. Allein in diesem Lager wurden über eine Million Menschen ermordet, sechs Millionen Juden fielen insgesamt der Vernichtung des nationalsozialistischen Regimes zum Opfer. Oberbürgermeister Markus Renner erinnerte daran, dass auch Meißnerinnen und Meißner damals unter den Opfern wie unter den Tätern waren und er betonte die Notwendigkeit des Erinnerns und des Wahrens menschlicher Werte.

Musikalisch begleitet wurde das Gedenken von Violinistin Angelika Ogbuefi. Im Anschluss an die Andacht in der Nikolaikirche lud Bernd Oehler von der Initiative Stolpersteine zu einem Erinnerungsgang durch Meißen.

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Privatbrauerei Schwerter Meißen GmbH