Die Vollsperrung des Schottenbergtunnels der B 101 in Meißen ist nach dem vorliegenden Stand der Technik auf einen Defekt in der datentechnischen Hauptverteilung zurückzuführen. Diese zentrale Komponente ist für die Steuerung der im Tunnel verbauten Anlagensysteme zuständig. Techniker haben den Fehler schnell identifiziert und arbeiten bereits an einer Lösung. Das teilte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit.
Ein kurzfristiger Ersatz wird beschafft, und die zuständigen Stellen gehen davon aus, dass die Lieferung im Laufe des Mittwochs erfolgt. Nach dem Eintreffen des Ersatzgerätes muss dieses jedoch speziell für die vorhandenen Komponenten im Tunnel konfiguriert werden, was einige Zeit in Anspruch nehmen wird.
Im Anschluss an die Konfiguration ist der Einbau des Ersatzgerätes vor Ort notwendig. Dieser Schritt wird von einem Probebetrieb aller sicherheitsrelevanten Systeme begleitet, um sicherzustellen, dass alles einwandfrei funktioniert. Erst wenn dieser Betrieb erfolgreich abgeschlossen ist und sämtliche Anlagen ordnungsgemäß arbeiten, kann der Schottenbergtunnel wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Aktuell ist allerdings noch nicht abzusehen, wann genau der Einbau erfolgen kann und wann der Probebetrieb beginnen wird. Die Stadtverwaltung und die Techniker werden die Öffentlichkeit rechtzeitig über die Fortschritte informieren.
Die Vollsperrung des Schottenbergtunnels ist seit dem 27. Januar in Kraft und hat große Auswirkungen auf den Verkehr in der Region. Es wird empfohlen, die Bedarfsumleitung zu nutzen und mehr Fahrzeit einzuplanen. D