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Zum 100. Mal: Stumph als Frosch in Semperoper Dresden

Wolfgang Stumph. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Wolfgang Stumph. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Schauspieler und Kabarettist Wolfgang Stumph feiert am kommenden Dienstag ein besonderes Jubiläum. Der 76-Jährige gibt zum 100. Mal sächselnd seine Meinung zu Politik und Gesellschaft zum Besten, als Gefängniswärter Frosch in «Die Fledermaus» in der Dresdner Semperoper. «Dabei halte ich mich natürlich trotzdem an das Textbuch und die Dramaturgie des Stücks», sagte er knapp eine Woche zuvor der Deutschen Presse-Agentur. Das 1874 in Wien uraufgeführte Stück gilt als «Königin der Operette» und gehört zu den meistgespielten Musiktheaterwerken der Welt.

Stumph ist die weltberühmte Opernbühne schon aus DDR-Zeiten vertraut, unter anderem als Gast in Gunter Emmerlichs Sendung «Showkolade». Die Sprechrolle als «sächsischer Frosch» in der Operetten-Inszenierung von Günter Kremer aber war sein Debüt im Musiktheaterbereich. Die Premiere war am 18. Dezember 2003, bald geht es ins 20. Jahr.

«Dem Angebot der Semperoper für diese Rolle kann man als Dresdner nicht widerstehen», sagte Stumph. Mit der Zeit sei der Frosch grauer geworden, «mein Stumphsinn ist geblieben». Und so kommentiert er Themen, «die mich und die Zuschauer in dieser Zeit bewegen» auf der Bühne. «In der 101. Vorstellung am Neujahrstag haben wir ja Katar hinter uns und hoffentlich keinen Kater.»

Die musikalische Verwechslungskomödie ist im Schnitt siebenmal pro Spielzeit jeweils von November bis Anfang Januar zu sehen. «Ein Jahreswechsel in der Semperoper ohne «Die Fledermaus» wäre wie Weihnachten ohne «Der Nussknacker»», sagte Semperoper-Intendant Peter Theiler. Am 22. November nun hebt sich der Vorhang für die heitere «Champagner-Operette» zum 100. Mal - und 2023 hat die Dresdner Inszenierung ihr 20-jähriges Jubiläum.

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