Mit der Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz ist einer der Besuchermagnete des Landes wieder zugänglich. Die Tore der historischen Wehranlage sind nach über fünf Monaten coronabedingter Schließung seit Montag für Besucher offen, wie die Festung Königstein GmbH am Dienstag mitteilte.
Vorerst sind nur Erkundungen im Außenbereich des knapp zehn Hektar großen Areals auf dem markanten Tafelberg des Elbsandsteingebirges möglich. Die Ausstellungen müssten noch geschlossen bleiben. Der Eintritt ist reduziert.
«Auch wenn es bis zur Rückkehr zur Normalität noch ein langer Weg ist, sind wir sehr glücklich, den ersten Schritt geschafft zu haben», sagte Geschäftsführerin Angelika Taube. Die Gäste könnten nun Baudenkmäler anschauen, durch Grünanlagen spazieren und die Ausblicke genießen. Voraussetzung sind ein im Internet gebuchtes Ticket und ein tagaktueller Corona-Negativtest.
Der im Jahr 1241 erstmals urkundlich erwähnte «lapide regis» zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen in Sachsen. Die mittelalterliche böhmische Königsburg war später Kloster, Landesfestung, höfischer Festort, Kunstdepot und Gefängnis.