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Semperoper rechnet mit Spielbetrieb bereits im Juni

Blick in den leeren Saal der Dresdner Semperoper. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
Blick in den leeren Saal der Dresdner Semperoper. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Die Semperoper Dresden kann wegen der Corona- Einschränkungen auch ihre nächste Premiere nicht vor Publikum zeigen. Am 8. Mai sollte sich für die Oper «Capriccio» von Richard Strauss der Vorhang heben. «Ich hatte den Mai noch nicht abgehakt, aber nun können wir doch nicht spielen. Nun heißt der Plan B: Spielbetrieb frühestens ab Juni», sagte Intendant Peter Theiler der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Momentan bereite die Semperoper die Aufzeichnung von «Capriccio» vor.

Oper per Streaming ist für Theiler nur eine ergänzende Alternative. «Wir sind auf ein Spiel vor Publikum ausgerichtet und können nicht einfach Fernsehen machen. Dazu besitzen wir auch gar nicht die Technik. Die müsste man sehr kostenintensiv anmieten.» Für eine professionelle Aufzeichnung kämen schnell gut 150 000 Euro zusammen. «Wir wollen mit Publikum an den Start gehen, sobald das Infektionsgeschehen es wieder zulässt. Das ist der Schwerpunkt, auf den wir uns konzentrieren.»

Sächsische Staatsoper Dresden

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH