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Schaufenster nach Osteuropa: Kunstbiennale Ostrale 2021

Die internationale Kunstbiennale Ostrale 2021 bietet ein Schaufenster nach Ost- und Südosteuropa. In der zeitgenössischen Ausstellung (1. Juli bis 3. Oktober) sind unter dem Titel «Atemwende» 557 Werke verschiedener Genres von Malerei, Grafik, Plastik und Skulptur bis zu Textilem und Installationen versammelt, wie die Organisatoren am Dienstag mitteilten.

138 Künstler aus 34 Ländern beschäftigten sich mit den Grenzen des Wachstums, mit Fragen der Nachhaltigkeit und des Lebens am Wasser. Die Ostrale sei Teil des Projekts «Flowing Connections», das durch das Creative Europe Programm der Europäischen Union kofinanziert wird.

Passend zum Schaufenster Osteuropa ist die ehemalige Kantine des DDR-Kombinats Robotron, ein verfallener Pavillon der Ostmoderne, Hauptschauplatz der Schau. Sie stehe als einer der letzten verbliebenen Einzelbauten der Stadt exemplarisch für modernes Bauen in der DDR und biete «einen wunderbaren architektonischen Rahmen für den Blick nach Osteuropa», sagte Ostrale-Chefin Andrea Hilger.

Zudem gibt es «Interventionen» im städtischen Klärpark und der Stasi-Gedenkstätte, und die «Artists in Residence» können in ihrer Basis im Stadtteil Übigau besucht werden. Die in Schweden lebenden Künstler-Brüder Christoph und Sebastian Mügge hatten im Vorfeld an der «Robotron Kantine»-Außenwand ein 38 mal 3 Meter messendes Werk geschaffen. Auch die Arbeit der kroatischen Künstlerin Nika Rukavina ist dort im Vorbeigehen zu sehen.

Die Exponate der 13. Ostrale wurden aus 1114 Bewerbungen ausgewählt, darunter Werke aus Aserbaidschan, Bangladesch, Peru, Singapur oder Togo. Das Kunstfestival wird maßgeblich aus der Privatwirtschaft und von Künstlern getragen, von EU und Stadt aber gefördert. Es findet seit 2017 nur noch alle zwei Jahre statt.

Ostrale-Homepage

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH