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Leipziger Grassi-Messe zeigt eher Schönes als Funktionales

Naturverbunden, dekorativ, hochwertig: In Leipzig soll am Freitag die diesjährige Grassi-Messe eröffnet werden. Bis zum 23. Oktober können Interessierte aktuelle Arbeiten von rund 140 Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Schmuck, Keramik und Porzellan, Textil und Accessoires, Glas, Möbel, Metall sowie Papier begutachten und kaufen. Die Verkaufsmesse findet im Leipziger Grassi-Museum statt. Ausstellerinnen und Aussteller reisten für das Wochenende unter anderem aus Südkorea und den USA an.

Auf der Verkaufsmesse für angewandte Kunst und Design sind in diesem Jahr auch französische Trends zu sehen, bei denen es weniger auf Funktionalität und mehr auf deren Optik ankommt. Ausgestellt werden unter anderem die Arbeiten der Schweizer Künstlerin Cecile Feilchenfeldt. Die Textildesignerin wohnt seit mehr als zwanzig Jahren in Paris und arbeitet mit internationalen Modehäusern der Haute Couture, wie Balenciaga, Louis Vuitton und Walter Van Beirendonck, zusammen. Sie verarbeitet Restbestände von Perlen zu elastischem Schmuck.

Um besondere Arbeiten zu würdigen, sollen am Abend vor der Eröffnung der Messe fünf von einer Fachjury ausgewählte Ausstellerinnen und Aussteller mit Preisen geehrt werden. Unter anderem soll der mit 3000 Euro dotierte Grassipreis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung verliehen werden. Erstmals vergeben wird zudem auch der Jan Willems-Preis, der mit 1500 Euro dotiert ist und Kreative ehrt, die mit Holz arbeiten.

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