Das Kunsthandwerk im Erzgebirge steuert auf seine Hauptsaison zu und hofft auf bessere Geschäfte als unter den Lockdown-Bedingungen Ende 2020. «Wir bauen darauf, dass Geschäfte offen und Reisen möglich bleiben», sagte der Chef des Verbandes Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller, Frederic Günther, der Deutschen Presse-Agentur. «Ein neuerlicher Lockdown wäre eine Katastrophe.» Derzeit sei ein Nachholbedarf bei vielen Kunden zu beobachten. «Die Leute haben gespart und wollen sich wieder etwas gönnen.» Beim «Forum Erzgebirge» auf der Geschenkemesse Cadeaux in Leipzig zeigen Kunsthandwerker nun bis Montag ihre Neuheiten.
Die Messe sei alljährlich der Startschuss in die Saison und in diesem Jahr die Möglichkeit, nach längerer Pause wieder direkte Gespräche mit Händlern zu führen und Kontakte zu knüpfen, erklärte Günther. Unter dem Titel «Musik für die Augen» liegt dabei ein Schwerpunkt auf musikalische Motive wie Spieldosen und Engelorchester. Zudem wird in einer Sonderschau Schmuck gezeigt, der aus Roh- und Einzelteilen erzgebirgischer Volkskunst entstanden ist. Dazu gehören Broschen, Anhänger und Ohrschmuck.