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Jubiläumsschau zu Herrnhut verlängert

Außenansicht des Museums in Herrnhut. / Foto: Matthias Rietschel/dpa/Archivbild
Außenansicht des Museums in Herrnhut. / Foto: Matthias Rietschel/dpa/Archivbild

Die Ausstellung zu 300 Jahren Herrnhut (Landkreis Görlitz) wird um einen Monat verlängert. Die Sonderschau mit dem Titel «Aufbruch. Netz. Erinnerung» ist damit noch bis zum 30. Dezember dieses Jahres zu sehen, teilte das Völkerkundemuseum in Herrnhut auf Anfrage mit. Die im April eröffnete Ausstellung zeigt zahlreiche originale Objekte aus der Ortsgeschichte, die vor allem aus der Sammlung des Heimatmuseums und aus dem Archiv der Evangelischen Brüder-Unität stammen. Herrnhut war 1722 als Siedlung für protestantische Glaubensflüchtlinge gegründet worden. Die Evangelische Brüdergemeine, die sich später weltweit ausbreitete, hat dort ihren Ursprung.

Die Gründung von Herrnhut lässt sich exakt auf den Tag datieren: Am 17. Juni 1722 wurde der erste Baum für den Bau der Siedlung gefällt. Im Verlauf des Jubiläumsjahres habe es eine überraschend breite Berichterstattung über Herrnhut in überregionalen Medien gegeben, sagte der Leiter des Kultur- und Fremdenverkehrsamtes, Konrad Fischer. Die dadurch spürbar gestiegene Aufmerksamkeit lasse sich zwar schwer messen und löse wohl auch nicht unmittelbar einen Reiseimpuls aus. «Das Wissen dazu lagert sich jedoch ab», sagte Fischer. Dazu tragen auch mehrere Publikationen bei, die aus Anlass des Jubiläums erschienen.

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