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Großes Interesse an Lausitzfestival

Die Veranstalter des Lausitzfestivals haben zur Halbzeit eine durchweg positive Zwischenbilanz gezogen. Die Veranstaltungen waren bereits nach rund zwei Wochen zu 76 Prozent ausgelastet, wie der Sprecher des Festivals, Friedrich Carl, der Deutschen Presse-Agentur am Freitag berichtete. Bis zum 16. September werden knapp 50 Veranstaltungen mit 550 Künstlern aller Sparten von Forst (Spree-Neiße) bis Zittau (Görlitz), von Kamenz (Bautzen) bis Bad Muskau, Weißwasser und Görlitz geboten.

Beim Festival kommen Künstler mit regionalen Akteuren im Grenzland zu Sachsen, Polen und Tschechien zusammen: Gespielt wird an ungewöhnlichen Orten - darunter in Industriekomplexen, Kirchen und Architekturdenkmälern in Brandenburg und Sachsen. Das Mehrsparten-Festival (25.8 -16.9.) findet bereits zum dritten Mal statt. Schirmherren sind die Ministerpräsidenten von Brandenburg und Sachsen, Dietmar Woidke (SPD) und Michael Kretschmer (CDU).

An einem besonderen Ort spielt am kommenden Dienstag (13.9.) der 87-jährige weltbekannte Jazz-Musiker Abdullah Ibrahim. Der Pianist, den Duke Ellington entdeckte und der mit Größen wie John Coltrane oder Ornette Coleman auftrat, gibt im Kirchensaal der evangelischen Brüdergemeine Herrnhut ein Konzert. Zudem wird im Theater in Görlitz in einer Weltpremiere John Zorns «Star Catcher» mit Barbara Hannigan aufgeführt. Den Abschluss bilden in der Forster St. Nikolai Kirche Star-Geiger Gidon Kremer und seine Kremerata Baltica mit Pianist Lucas Debargue.

Ein umjubeltes Konzert vor ausverkauftem Haus gaben die weltbekannte Pianistin Martha Argerich und Star-Chellist Mischa Maisky. Auch Shakespeares «Caesar» wurde in der Telux-Industriehalle in Weißwasser nach Angaben der Veranstalter vor vollem Haus gespielt.

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