Der Weihnachtsmann kommt auch an diesem Heiligabend in manche Familie, trotz Corona-Pandemie. «Wir haben etwa 200 bis 300 Anfragen von Familien, das ist etwa das Dreifache des vergangenen Jahres», sagte Hendrik Scholz vom Weihnachtsmann-Service aus Dresden der Deutschen Presse-Agentur. Er vermutet, dass viele sich aufgrund ihrer Impfung in Sicherheit wiegen oder der Infektionsschutz-Maßnahmen müde seien. «Wir können nicht alle zufriedenstellen.» Andere Anbieter haben ihre Weihnachtsmann-Aktion gestrichen - wie im Vorjahr.
«Weihnachtsmannauftritte stehen nicht im Konflikt zu der gültigen Corona-Schutzverordnung und sind auch nicht ausdrücklich verboten», sagte Scholz. Die Weißbärte seiner Agentur seien geimpft und unterzögen sich zwei Schnelltests: «Ein Test zwei Tage vor der Bescherung, um im Positivfall den Familien noch rechtzeitig absagen zu können, damit sie neu planen können, und ein Test direkt vor den Auftritten, um auf Nummer sicher zu gehen.» Auf Wunsch bescherten sie auch im Freien, etwa im Garten oder auf dem Hof. Für Weihnachtsfeiern indes gibt es keine Anfragen.