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Freistaat kauft zeitgenössische Werke von 30 Künstlern an

Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch gestikuliert während eines Interviews. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch gestikuliert während eines Interviews. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die Kulturstiftung Sachsen hat im Zuge ihres jährlichen Ankaufs 30 Werke zeitgenössischer Kunst für insgesamt rund 153.000 Euro erworben. Damit werden nach Mitteilung des Vorstandes vom Freitag diesmal 30 im Freistaat lebende und arbeitende Künstler in ihrem Schaffen und ihrer Karriere gefördert. Die Neuankäufe - Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Fotografien, Objekte, Installationen und Videoarbeiten - sind vom 25. Juni bis 28. August in der Ausstellung «WIN/WIN» in Leipzig zu sehen und gehen dann in den Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen über.

Die Neuankäufe zeigten, wie vielseitig und international Sachsens Kunstszene sei, sagte Stiftungsdirektor Manuel Frey. Die Spanne reicht vom Öl-Porträt über die Papiercollage bis zur Skulptur mit Motorradhebebühne und Sand. Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) sprach von einem «Querschnitt» aktueller bildender Kunst. «Wenn man wissen will, was in Sachsen «state of the art» ist, dann kommt man an dieser Schau nicht vorbei», sagte Stiftungsdirektor Manuel Frey.

Mit den Ankäufen erhalten Nachwuchskünstler seit 1992 eine Art Gütesiegel, mit dem auf ihr Schaffen aufmerksam gemacht wird. Seit 2005 erwarb die Stiftung nach eigenen Angaben 637 Werke für zusammen rund 2,6 Millionen Euro. Die Kollektion zeitgenössischer Kunst wird vom Kunstfonds der Staatlichen Kunstsammlungen bewahrt, der Werke für Ausstellungen oder an Ministerien und Behörden verleiht.

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