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Förderung für NS-Euthanasie-Gedenkstätte Großschweidnitz

06.03.2020 von

Foto: Euro-Münzen auf Euro-Banknoten. Foto: Tobias Hase/dpa/Symbolbild

Das sächsische Kulturministerium fördert Baumaßnahmen der Gedenkstätte Großschweidnitz mit zwei Millionen Euro. «Es ist wichtig, dass wir mit Gedenkstätten wie in Großschweidnitz an realen Orten der Opfer der Euthanasiemorde gedenken können. Diese Gräueltaten dürfen nie vergessen werden», sagte Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) laut Mitteilung vom Freitag. 750 000 Euro der Fördersumme kämen vom Bund, so das Ministerium.

Die Gedenkstätte Großschweidnitz im Landkreis Görlitz erinnert an die Opfer der NS-Euthanasie unter anderem im Rahmen der «Aktion T4». Diese bezeichnet die systematische Ermordung von über 70 000 Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung. Die ehemalige Heil- und Pflegeanstalt in Großschweidnitz war an Morden während der NS-Zeit beteiligt. Tausende Menschen wurden vor Ort gezielt getötet oder deportiert. Die Gedenkstätte wurde 2012 in das Verzeichnis der institutionell zu fördernden Gedenkstätten aufgenommen.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Euro-Münzen auf Euro-Banknoten. Foto: Tobias Hase/dpa/Symbolbild

Mehr zum Thema: Denkmäler Geschichte Gedenkstätten Nationalsozialismus Sachsen Dresden/Großschweidnitz

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