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Filmfest: Über 370 Produktionen und einem Oscar-Preisträger

Beim diesjährigen Filmfest Dresden (16. bis 21. April) flimmern mehr als 370 Kurzfilme aus 62 Ländern über die Leinwände verschiedener Kinos sowie bei Open-Air-Veranstaltungen mitten in der historischen Altstadt. 183 Vorstellungen kündigten die Organisatoren am Dienstag an. Das Rahmenprogramm neben den drei Wettbewerben umfasse Panels, eine Masterclass und Events für Fach- und Laienpublikum. Themen- und Länderschwerpunkte widmeten sich diesmal Formen und Ausprägungen von Utopien.

So beleuchtet eine Retrospektive mit den «Gammler»-Filmen der 1960er Jahre in der BRD und Zukunftsstreifen der 1970er Jahre in der DDR zwei Phänomene der Vergangenheit im geteilten Deutschland. Das Late-Night-Special «Cinema Digestif» bietet Genre-Kino mit Abseitigem und Überraschendem wie Horror-Filmen von Frauen.

Mit Thomas Stellmach ist auch ein Oscar-Preisträger («Quest») angekündigt. Er werde einige seiner Werke in einer Trickfilmshow zeigen sowie über Techniken, Kniffe, Anekdoten und Hintergründe sprechen, kündigten die Festivalmacher an. Kinder und Jugendliche können mit ihm die Möglichkeiten der Wundertrommel Zoetrop erkunden. Für sie gibt es fünf Programme, darunter eine Diskussion zum wachsenden Einfluss Künstlicher Intelligenz auf die Filmlandschaft.

Um die mit insgesamt 72.000 Euro dotierten Preise konkurrieren 60 Streifen aus 28 Ländern in drei Wettbewerben. Sie stammen unter anderem aus Chile, Haiti, Hongkong, dem Iran, den Philippinen, Singapur und Vietnam. Neben 16 Goldenen Reitern, benannt nach dem berühmten Fürsten-Denkmal in der Elbestadt, werden sechs Sonderpreise vergeben - und danach wird der Abschluss der 36. Festival-Ausgabe mit einer Drag-Party samt Show gefeiert.

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