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Filmfest Dresden mit Rekordzahl an Einsendungen

Für das Filmfest in Dresden im April sind rund 3.800 Produktionen eingereicht worden - eine Rekordzahl (Archivbild).  / Foto: Robert Michael/dpa
Für das Filmfest in Dresden im April sind rund 3.800 Produktionen eingereicht worden - eine Rekordzahl (Archivbild). / Foto: Robert Michael/dpa

Das Filmfest Dresden präsentiert in seiner 38. Ausgabe eine Rekordzahl von 3.800 eingereichten Filmen. Thematisch stehen Solidarität und die Zukunft der Arbeit im Vordergrund. Ein Höhepunkt ist der Fokus auf Lettland und das Jubiläum des Filmschaffens aus Québec. Erleben Sie spannende Filme vom 14. bis 19. April.

Für das Filmfest Dresden im April wurden so viele Produktionen eingereicht wie nie zuvor. Die Sichtungskommission hat für die 38. Ausgabe des Festivals insgesamt rund 3.800 Filme zu begutachten, im Vorjahr waren es 3.400, teilten die Organisatoren in Dresden mit. Unter dem Titel «Work in Progress» stehen vom 14. bis 19. April Filme im Mittelpunkt, die sich mit Arbeitsgerechtigkeit, Solidarität und der Zukunft der Arbeit befassen. Diese Filme werden in einem Nationalen, einem Internationalen und einem sogenannten Mitteldeutschen Wettbewerb präsentiert. Das Festival ist auf Kurzfilme und Animationsfilme spezialisiert.

Finanzielle Lage des Festivals angespannt

Die Macher äußerten sich auch zur eigenen Situation. Die finanzielle Lage bleibt angespannt, hieß es. «Die Kosten für Produktion und Durchführung steigen seit Jahren kontinuierlich – insbesondere aufgrund der anhaltenden Inflation –, während die Fördermittel nicht mitwachsen, sondern insgesamt weiter rückläufig sind», erklärte Festivalleiterin Anne Gaschütz. Auch in diesem Jahr sei man von der Haushaltssperre der Stadt Dresden betroffen, was einer Kürzung von zehn Prozent entspricht.

Fokus auf Lettland und Québec (Kanada)

Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Filmen aus Lettland. Zudem wird das Festival einen Geburtstag mit dem «Fokus Québec» feiern, der bereits zum 20. Mal das Filmschaffen der frankophonen kanadischen Provinz würdigt. Der Programmteil hat sich bereits als Publikumsliebling etabliert und wird sein Jubiläum mit internationalen Gästen feiern, hieß es weiter.

Mit Preisgeldern von über 70.000 Euro gehört das Filmfest Dresden eigenen Angaben zufolge zu den am höchsten dotierten Kurzfilmfestivals in Europa. Das vollständige Programm der 38. Festivalausgabe wird am 24. März im Filmtheater Schauburg Dresden vorgestellt.

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