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Dresdner Musikfestspiele: Gabetta eröffnet «Cellomania»

Die argentinische Cellistin Sol Gabetta hat im Duo mit dem Pianisten Bertrand Chamayou am Montagabend die «Cellomania 2.0» bei den Dresdner Musikfestspielen eröffnet. Dahinter verbirgt sich ein «Festival im Festival»: Bis Ende Mai gibt es 19 Konzerte mit etwa 40 Cellisten unterschiedlicher Prägung aus aller Welt. Besucher können Stars wie Mischa Maisky, Gautier Capuçon und Daniel Müller-Schott erleben, aber auch die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker und die Heavy-Metall-Musiker der finnischen Band Apocalyptica. Festspiel-Intendant Jan Vogler reiht sich als Solist bei einem Auftritt des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt am Main ein.

Den Auftakt der Reihe machte mit Sol Gabetta eine Ausnahmekünstlerin auf diesem Instrument. Sie interpretierte im Kulturpalast Werke der romantischen Celloliteratur - von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy und César Franck. In dem französischen Pianisten Bertrand Chamayou fand sie einen perfekten Duo-Partner. Nach gut zweistündigem Konzert gab es langen Applaus. Gabetta und Chamayou bedankten sich mit Zugaben, darunter war ein Stück aus der «Suite Populaire Espagnole» von Manuel de Falla. Beim nächsten «Cellomania»-Konzert treten an diesem Donnerstag Preisträger des «Tschaikowski-Wettbewerbes» von 2019 auf.

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