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Dresdner Dirigent Siegfried Kurz gestorben

Der Dresdner Dirigent Siegfried Kurz ist tot. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus dem familiären Umfeld des Musikers erfuhr, starb Kurz am Sonntag im Alter von 92 Jahren in seiner Heimatstadt. Er wirkte über 32 Jahre an der Sächsischen Staatsoper und der Sächsischen Staatskapelle, in Oper und Konzert. Die Semperoper trauert laut einer Mitteilung.

Mit seiner Kompetenz als Generalmusikdirektor und seiner Leistung als Dirigent am Pult der Staatskapelle Dresden habe Kurz die künstlerische Arbeit an der Staatsoper Dresden für Jahrzehnte geprägt «und dazu beigetragen, dass die Reputation der Dresdner Oper national und international gestärkt und gefestigt wurde». Intendant Peter Theiler sprach der Familie sein aufrichtiges Beileid aus und versicherte, dass sein Haus in Dankbarkeit Kurz ein «respektvolles und ehrendes Andenken bewahren wird».

Kurz leitete ab 1949 die Schauspielmusik an den damaligen Staatstheatern Dresden, wechselte dann 1960 zur Oper, wo er 1964 zum Staatskapellmeister, 1971 zum Generalmusikdirektor und 1976 zum geschäftsführenden musikalischen Oberleiter befördert wurde. Nach Beendigung seines festen Engagements am Haus 1983 blieb er diesem als Dirigent weiterhin eng verbunden. Später wechselte Kurz an die Deutsche Staatsoper Berlin. Kurz war auch als Komponist bekannt, sein frühes Trompetenkonzert zu DDR-Zeiten Unterrichtsstoff im Schulfach Musik. Seit 1979 unterrichtete er als Professor für Dirigieren an der Dresdner Hochschule für Musik.

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