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Auf Zeitreise in 3D duch die Albrechtsburg Meissen

30.07.2020 von

Foto: Die Albrechtsburg und die Türme des Doms ragen in den Abendhimmel. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Besucher der Albrechtsburg Meissen können ab August live ans Bankett von Prinzessin Sidonia von 1493 oder den Modellierern der berühmten Porzellanmanufaktur im 19. Jahrhundert über die Schulter schauen. Möglicht macht es ein digitales Vermittlungstool namens HistoPad. Solche innovativen touristischen Produkte seien in dem durch die corona-bedingten Reisebeschränkungen härteren Wettbewerb unter Deutschlands Urlaubsregionen «wichtiger denn je», sagte Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch (CDU) bei der Vorstellung am Donnerstag.

Das HistoPad macht es möglich, mit Hilfe dreidimensionaler Nachbildungen und 360-Grad-Panoramen in die historischen Schlosssäle einzutauchen und bis ins 15. Jahrhundert «zurückzureisen». Sie wurden dafür von der Raumaufteilung über die Ausstattung bis zur Dekoration, basierend auf Forschungen, historisch nachgebildet. Besucher können so Architektur und Gemälde digital erkunden und interessante Gegenstände auch zoomen und im Detail betrachten. Der Tablet-Guide wurde von der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten GmbH (SBG) gemeinsam mit dem französischen Start-up Histovery entwickelt.

Die 1471 bis 1524 erbaute Albrechtsburg, die als Deutschlands ältester Schlossbau gilt, ist die bundesweit erste Sehenswürdigkeit, die die Technologie nutzt, wie die SBG mitteilte. Das Tablet sei im Eintrittspreis enthalten - fast jeder Besucher könne in seiner eigenen Sprache «auf spektakuläre Zeitreise» gehen. Bisher wurde mit Hilfe digitaler Technik Geschichte auch im Dresdner Zwinger und der Festung Dresden erlebbar gemacht.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Die Albrechtsburg und die Türme des Doms ragen in den Abendhimmel. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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