Nach unfreiwilliger Pause 2020 wegen der Corona-Pandemie soll das Aschenbrödel kurz vor dem ersten Advent ins Schloss Moritzburg zurückkehren. Die traditionelle Ausstellung «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» öffnet am 20. November mit Hygienekonzept und der dann für den Besuch von Kultureinrichtungen geltenden 2-G-Regelung. «Es ist die Schau, die wir kennen, mit mehr Kostümen und Requisiten», sagte ein Sprecher der staatlichen Schlösserverwaltung am Donnerstag in Dresden. Aus dem Fundus der Barrandov-Studios in Prag sowie Potsdam-Babelsberg kämen etwa 20 Kostüme, darunter das Original-Hochzeitskleid aus dem Film. «Und zum ersten Mal ist der Reitsattel vom Aschenbrödel zu sehen.»
Ein Special widmet sich in fünf weiteren Räumen Leben und Karriere der im Juni gestorbenen tschechischen Schauspielerin Libuse Safrankova (1953-2021), die für viele Menschen immer das zauberhafte Mädchen Aschenbrödel blieb. Unter dem Titel «Libuse - mehr als nur eine Prinzessin» werden den Angaben nach Originalkleider aus ihren beliebtesten Filmen jenseits davon sowie mehr als 100 Fotos ihrer erfolgreichsten Rollen gezeigt.