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601 Künstler reichen Bewerbung für Ostrale 2023 ein

Die Dresdner Kunstausstellung Ostrale stößt inzwischen auf weltweite Resonanz. Für die Ausgabe der Biennale im kommenden Jahr - die O23 - reichten 601 Künstler aus 51 Ländern insgesamt 2960 Kunstwerke ein, teilten die Veranstalter am Freitag mit. Bewerbungen seien unter anderem aus Australien, Bangladesch, Burkina Faso, Chile, Indien, dem Iran und Mauritius eingegangen. Ab 8. August will man die Exponate auswählen. Sie sollen mit neuen Werken von Künstlerinnen und Künstlern kombiniert werden, die bereits an einer der bisherigen Ostrale-Ausstellungen seit 2007 teilnahmen.

Die O23 ist vom 10. Juni bis 1. Oktober 2023 geplant - erneut in einem zentral gelegenen und zuletzt leerstehenden Pavillon der Ostmoderne im Zentrum Dresdens: der ehemaligen Robotron-Kantine. Die Ostrale Biennale gilt als eine der großen temporären Ausstellungen für zeitgenössische Künste in Deutschland. Sie ist keine Verkaufsschau per se und hat den Anspruch, gesellschaftlich relevante Themen abseits des Marktgeschehens zu diskutieren.

Das Ostrale-Team hat nach eigenen Angaben wiederholt große Teile des Programms zeitgenössischer Künste in Kulturhauptstädten Europas gestaltet, so 2010 in Pécs (Ungarn), 2016 in Wrocław (Breslau), 2018 in Valletta (Malta) und 2020 in Rijeka (Kroatien). Die Präsentation einer Auswahl von Ostrale-Werken in einer der diesjährigen Kulturhauptstädten - Kaunas in Litauen - ist noch bis Mitte November zu sehen.

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